Das Wandgemälde am Neuen Eingang zum Hegel-Foyer wurde vom deutschen Maler Ben Willikens entworfen. Willikens wurde ursprünglich in Leipzig geboren, studierte in Hamburg Philosophie und Literaturwissenschaft, dann Malerie in Stuttgart und London und lehrte als Professor in Pforzheim. Trotz seiner vielen Stationen blieb seine Verbindung zu Stuttgart erhalten, da dort seine ersten Sammler herkamen und ihm hier mehrere Preise verliehen wurde. Die Idee, eines seiner Wandgemälde im Hegel-Foyer zu präsentieren, kam vom Architekten Roland Ostertag und wurde von einigen Stuttgarter Bürgern finanziell unterstützt. Als Dank an die Stadt verzichtete der Maler auf einen Teil seines Honorars. Der Kunstkritiker Walter Grasskamp sagte, Willikens' Kunstwerke seien "mehr als Architekturbilder, nämlich Versuche, den Raum als Metapher der Befindlichkeiten des Menschenzu erfassen".