Schweizer Musiker, Harfenist und Komponist feiert 50 Jahre seiner Klangwelten.
Musikalische Reise durch die Stationen seines Schaffens mit vierköpfigem Ensemble.
Was für eine Geschichte! Seit fast einem halben Jahrhundert begeistert ANDREAS VOLLENWEIDER mit seiner unvergleichlichen Musik Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Und bis heute kommen die Zuhörerinnen und Zuhörer aus allen Teilen der Erde zusammen, um seine Konzerte gemeinsam zu erleben. Was also ist das Geheimnis einer Musik, die die Zeit zu überdauern scheint?
Als die Reise Mitte der 1970er-Jahre begann, erklärte man die enthusiastische Reaktion des Publikums noch mit dem damaligen Zeitgeist. Doch in den folgenden 50 Jahren hat sich dieser Zeitgeist immer wieder verändert — und dennoch hat diese Musik weiterhin Bestand, weitergetragen von einer Generation zur nächsten. Offenbar berührt sie in vielen Menschen etwas, das weit tiefer reicht als jeder Zeitgeist oder vorübergehende Trends. Schon damals spürte die New York Times in Vollenweiders Musik eine „zutiefst positive Andersweltlichkeit“ — und vielleicht liegt genau darin das Geheimnis ihres anhaltenden Erfolgs.
Vollenweider nimmt Bezug zur aktuellen Situation: „Gerade in Zeiten, in denen wir alle in hohem Maß mit bedrohlichen Entwicklungen auf unserer Welt konfrontiert sind, ohne wirklich selbst handeln zu können, scheinen wir ein starkes Bedürfnis
nach Momenten zu haben, in denen wir unser tief verwurzeltes Urvertrauen ins Leben suchen, wiederfinden und stärken können. Diese Kraft liegt tief im Wesen der Musik. In diesem Sinne fand auch ich in der Welt der Klänge immer meine Überlebensstrategie.“
Für den 73-jährigen Vollenweider ist die Tournee 2027, „The Journey“, zugleich ein zutiefst dankbares Wiederaufgreifen der Stationen seines außergewöhnlichen Abenteuers. Mit ihrer bemerkenswerten Vielseitigkeit und Virtuosität können diese fünf Musiker den reichen Klang eines ganzen Orchesters erschaffen.